Weinkeller

„Wer hätte nicht gerne einen richtigen Weinkeller bei sich zu Hause? Ich habe mich für einen „Weinklimaschrank“ entschieden. Das ist eine beachtliche Investition, aber ich bin nun einmal Weingenießerin aus Leidenschaft! So warten meine Weine aus dem Bergerac in völliger Dunkelheit bei gleichmäßiger Temperatur und bei kontrollierter, 70 %iger Luftfeuchtigkeit auf ihren großen Tag ...

Aber wichtiger als alle technischen Details des Weinkellers ist die Freude, die man daran hat! Eine ungeheizte Kammer, in der man seine geliebten Flaschen aufbewahrt, ist ein guter Anfang! Dann stellt sich allerdings gleich die Frage: Welche Flaschen gehören in meinen Weinkeller? Weinliebhaber, die nach dem Etikett gehen, wählen wahrscheinlich klassische Weine, bei denen es keine böse Überraschung geben dürfte. Solche Weine sind meist sehr teuer. Andere wiederum legen sich einen Weinkeller an, in dem sie nur ihre Lieblingsweine wie Schätze aufbewahren. Dort findet man dann die schönsten Ferienerinnerungen oder Insidertipps, die der Sammler in einem berühmten Weinführer irgendwann gefunden hat, und natürlich einige Spitzenweine für feierliche Anlässe! Im Idealfall umfasst der private Weinkeller alle Farben (trockener Weißwein, Rosé, Rotwein, Likörwein) und verschiedene Qualitäten. Dann kann man je nach Menü, Vorliebe der Gästen oder einfach nach und Lust und Laune aus dem eigenen Angebot wählen!

 

Meine Tipps für einen „gelungenen Weinkeller“ 

Vier goldene Regeln für einen guten Weinkeller

  • - Dunkelheit, da Wein das Sonnenlicht nicht verträgt;
  • - Feuchtigkeit, im Idealfall 70 %, denn sonst trocknet der Korken aus, und der Wein verdunstet;
  • - die Temperatur sollte zwischen 12° und 14°C liegen; Wein verträgt Temperaturschwankungen schlecht, da er sich dabei verändert und seine natürliche Entwicklung gestoppt wird;
  • - horizontale Lagerung, damit der Korken durch den Wein feucht gehalten wird und nicht austrocknen kann.