Tipps & Tricks

„Liebe Leserin, lieber Leser, jetzt wird es wirklich Zeit, dass ich Ihnen einige meiner kleinen Tricks und praktischen Tipps über Weine anvertraue. Als überzeugte Liebhaberin der Weine aus Bergerac habe ich sie natürlich auch selbst erprobt!“

Es ist allgemein bekannt, dass man eine Flasche nicht direkt nach dem Transport öffnen soll. Besser ist es, sie vor dem Öffnen einige Zeit ruhen zu lassen. Manchmal muss der Wein aber trotzdem sofort getrunken werden. Wenn das der Fall ist, dann sollten Sie die Flasche aufrecht und sicher verstaut im Kofferraum Ihres Autos transportieren. So bleibt die Luftblase, die sich zwischen dem Wein und dem Korken befindet immer schön oben und durchmischt den Wein nicht, wie das bei einer liegenden Flasche unweigerlich passieren würde!

Gönnen Sie sich selbst mal ein Aromenspiel. Solche Spiele machen Sie mit den häufigsten und typischen Weinaromen vertraut. Das sehr unterhaltsame Spiel ist für einen Abend mit Freunden ideal geeignet. Es gibt die verschiedensten Ausführungen mit mehr oder weniger Aromen. Sie finden diese Spiele bei Ihrem Weinhändler, im Buchhandel, in Fachgeschäften oder im Internet … Wenn Sie ins Bergerac reisen, sollten Sie Ihre Kenntnisse unbedingt am Tisch der Sinne (Table sensorielle) im Maison des Vins testen.

Vor dem Mittag- oder dem Abendessen, denn dann sind die Sinnesorgane besonders empfänglich. Trotzdem können Sie natürlich zu jeder beliebigen Tageszeit bei Winzern oder Kellermeistern eine Weinprobe machen. Vertrauen Sie Ihrer Intuition und genießen Sie solche angenehmen Augenblicke.

Tabak schwächt das Geschmacksempfinden. Deshalb sollten Sie sich nicht wundern, wenn Sie gewisse Aromen im Wein nicht wahrnehmen oder erkennen. Sie sollten wenigstens eine Stunde vor und natürlich auch während der Weinprobe auf das Rauchen verzichten. Es wäre wirklich schade, wenn Sie einen Teil der erstaunlichen Düfte und Aromen verpassen.

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Auf den Weingütern der Route des Vins de Bergerac sind Sie selbstverständlich jederzeit willkommen. Aber während der Weinlese ist es natürlich schwieriger, jemanden zu finden, der Ihnen das Weingut zeigt. Das gilt auch für die Essenszeiten, wenn die Familie bei Tisch sitzt. Rufen Sie lieber vorher beim Winzer Ihrer Wahl an. So können Sie sich eine Enttäuschung ersparen. Wir teilen Ihnen gerne die Adressen und Telefonnummern der Winzer der Route des Vins mit. Sie finden sie auch auf unserer Website

Abgesehen von einem wirklichen Weinfehler lässt es sich schwer sagen, welcher Wein nun gut und welcher schlecht ist. Dafür ist das Urteil zu subjektiv. Das ist wirklich eine Frage des Geschmacks - und über Geschmack sollte man bekanntlich nicht streiten. Wenn Ihnen ein Wein nicht schmeckt, sagen Sie lieber, dass er Ihnen nicht gefällt. Es kann auch passieren, dass Sie für einen Wein schwärmen, für den andere nichts übrig haben. Das ist eine Geschmacksfrage, die man respektieren sollte.

Glauben Sie bitte nicht, dass ein alter Wein automatisch besser ist, als ein junger. Zum einen sind viele der heutzutage erzeugten Weine überhaupt nicht dazu vorgesehen, jahrzehntelang aufbewahrt zu werden. Zum anderen ist ein lagerfähiger Wein nicht automatisch schlecht, wenn man ihn jung trinkt. Er enthält bereits viele seiner typischen Eigenschaften.

Die Flasche wird in sehr heißes Wasser getaucht. Dann muss man nur noch abwarten, bis sich das Etikett von selbst löst. Das funktioniert natürlich nicht mit selbstklebenden Etiketten! Dafür sollten Sie eine andere Technik versuchen: Stellen Sie die Flaschen ein paar Minuten in einen vorgeheizten Ofen. Dabei wird die Klebschicht weich und das begehrte Etikett kann nun vorsichtig abgezogen werden. Bitte Vorsicht bei der „Backzeit“! Das Papier kann sehr schnell braun werden… Und passen Sie auf, dass Sie sich nicht verbrennen!

Kaum einer besitzt einen richtigen Weinkeller, in dem die Temperatur nicht über 12°C steigt. Lagern Sie jedoch Ihre Flaschen waagerecht. So vermeiden Sie, dass der Korken austrocknet. Bei Kunststoffstopfen oder Schraubverschlüssen stellt sich das Problem natürlich nicht.

Die Flasche sollte auf alle Fälle vor Ihren Augen geöffnet werden. Wenn Sie den Eindruck haben, dass der Wein Kork hat, trinken Sie ihn nicht. Bitten Sie den Kellner, Ihr Urteil zu überprüfen. Er wird Ihnen eine neue Flasche bringen. Verderben Sie sich nicht Ihr Essen, weil Sie sich nicht trauen, den Kellner zu informieren. Das kann bei jedem Wein und jeder Appellation passieren!

Bei unseren kanadischen Freunden ist das durchaus üblich und gilt sogar als schick. Bei uns ist das eher selten. Es gibt jedoch noch einige Gaststätten auf dem Land, in die man seine Flasche gegen Zahlung eines so genannten Korkgelds mitbringen kann.

Im Kühlschrank erreicht der Wein in zwei bis vier Stunden die richtige Temperatur. Am schnellsten kühlt man ihn, indem man die Flasche in ein Gefäß mit Wasser und Eiswürfeln stellt. Wenn der Wein dagegen zu kalt ist, ist es am besten, wenn man ihn ausschenkt und dann ein oder zwei Minuten lang das Glas mit der Hand wärmt.

Das wird Ihnen früher oder später passieren. Aber keine Sorge, das ist nicht weiter schlimm. Es genügt, die Korkstückchen mit einem Löffel aus dem Glas zu entfernen.

Nicht abwarten, bis der Fleck getrocknet ist. Sofort Wasser oder eine saure Flüssigkeit (Weißwein, Zitronensaft) auf den Fleck geben und ihn dann trocknen lassen. Im Prinzip sollte der Fleck nach der Wäsche nicht mehr zu sehen sein.

Sie können den Fleck auch sofort mit feinem Salz bestreuen und anschließend leicht reiben. Etwa eine halbe Stunde einwirken lassen und dann mit klarem Wasser spülen.

Tipp für Teppichflecken: Sie sollten den Fleck mit viel Salz bestreuen, vorsichtig reiben, damit das Salz eindringt, eine halbe Stunde abwarten und dann das Salz mit dem Staubsauger absaugen. Der Rest wird mit einem feuchten Schwamm entfernt. Vorsichtig weiter mit dem feuchten Schwamm reiben, bis der Fleck vollständig verschwunden ist.